Asseln richtig füttern

Asseln richtig füttern – die Grundlage für stabile Kulturen

Asseln sind äußerst dankbare Pfleglinge, wenn die Fütterung stimmt. Eine gute Ernährung sorgt für schnelle Vermehrung und stabile Kulturen.

Was fressen Asseln?

Asseln sind Zersetzer und fressen hauptsächlich:

  • abgestorbenes Pflanzenmaterial
  • Holz (vor allem weißfaules Holz)
  • Laub
  • organische Reste

Das Substrat selbst ist also ein wichtiger Teil der Nahrung.

Grundausstattung: Das darf nie fehlen

Für eine funktionierende Asselhaltung brauchst du:

  • Laub (z. B. Buche, Eiche)
  • weißfaules Holz
  • Kalzium (z. B. Sepiaschalen)

Das ist die Basis und sollte immer vorhanden sein.

Zusatzfutter – sinnvoll, aber nicht übertreiben

Für besseres Wachstum kannst du zufüttern:

  • Gemüse (z. B. Gurke, Zucchini)
  • Proteinquellen (z. B. Fischfutter oder spezielles Futter)
  • Flechten
  • Moos

Besonders proteinreiches Futter fördert die Vermehrung.

Wie oft sollte man Asseln füttern?

  • 1 – 2 Mal pro Woche reicht meist aus
  • kleine Mengen genügen völlig

Zu viel Futter kann zu Milben führen. Ich selbst füttere meine Asseln alle vier Tage.

Typische Fehler

Zu viel Futter
→ Schimmel, Milben, schlechte Luft

Zu wenig Strukturfutter (Laub/Holz)
→ schwache Vermehrung

Zu viel Protein
→ kann langfristig Probleme verursachen

Woran erkennt man eine gesunde Kultur?

  • viele Tiere in verschiedenen Größen
  • aktive Tiere im Substrat
  • regelmäßiger Nachwuchs
  • kaum Futterreste

Fazit

Die Basis jeder erfolgreichen Asselhaltung ist einfach:
viel Laub, gutes Holz und nur sparsame Zufütterung.

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