Asseln werden in der Terraristik meist als Teil der Bodenpolizei eingesetzt. Einige Arten eignen sich jedoch auch hervorragend als Futtertiere für verschiedene Reptilien, Amphibien und Wirbellose. Durch ihren hohen Mineralstoffgehalt und ihre natürliche Lebensweise können sie eine abwechslungsreiche Ergänzung im Speiseplan darstellen.
Besonders kleinere bis mittelgroße Arten werden gerne von Pfeilgiftfröschen, kleineren Geckos, Vogelspinnen oder Jungtieren verschiedener Reptilien gefressen.
Wichtig ist jedoch: Nicht jede Asselart eignet sich gleich gut als Futtertier.
Warum Asseln als Futtertiere nutzen?
Asseln bieten einige Vorteile gegenüber klassischen Futterinsekten wie Heimchen, Drosophila oder Schaben.
Vorteile von Asseln als Futtertiere
- hoher Gehalt an Mineralstoffen, insbesondere Calcium
- langsame Bewegung – ideal für ruhigere Jäger
- natürliche Ergänzung des Speiseplans
- können sich teilweise direkt im Terrarium vermehren
- geringes Risiko von Geruchsbelästigung oder Ausbruch
Gerade bei Pfeilgiftfröschen oder kleinen Geckos werden kleine Asseln häufig gerne angenommen.
Welche Asseln eignen sich als Futtertier?
Nicht jede Art ist sinnvoll. Manche werden zu groß, zu hart gepanzert oder vermehren sich zu langsam.
Gut geeignete Arten
Weiße Asseln (Trichorhina tomentosa)
Die vermutlich bekannteste Futterassel. Sehr weich gepanzert, klein und vermehrungsfreudig. Besonders beliebt für Jungtiere, Pfeilgiftfrösche und kleine Geckos.
Porcellionides pruinosus
Diese etwas flinkere Art eignet sich gut für größere Pfeilgiftfrösche, Geckos und kleinere Vogelspinnen.
Zu meinen Porcellionides pruinosus
Porcellio-Arten
Da sich diese Art sehr gut vermehrt, kann man sich auch hervorragend als Futtertier nutzen. Gut geeignet sind sie für Geckos und kleinere Vogelspinnen.
Zu meinen Porcellio laevis „Panda“
Für welche Tiere eignen sich Asseln?
Asseln können eine sinnvolle Ergänzung für verschiedene Terrarientiere sein.
Beispiele:
- Pfeilgiftfrösche
- kleine Geckos
- Jungspinnen und kleinere Vogelspinnen
- kleine Skinke
- andere insektenfressende Terrarientiere
Je nach Tierart sollten Größe und Panzerung der Asseln angepasst werden.
Sind Asseln ein Alleinfutter?
Nein.
Asseln sollten nicht als alleiniges Futter genutzt werden, sondern als abwechslungsreiche Ergänzung zu anderen Futtertieren wie:
- Springschwänzen
- Drosophila
- Schaben
- Ofenfischchen
- Heimchen oder Grillen
Ein abwechslungsreicher Speiseplan bleibt wichtig, um verschiedene Nährstoffe abzudecken.
Asseln gut füttern = bessere Futterqualität
Wie bei anderen Futtertieren gilt:
Die Qualität des Futters beeinflusst auch die Qualität der Asseln.
Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Laub, Gemüse, Calciumquellen und hochwertigem Zusatzfutter sorgt für gesunde und nährstoffreiche Tiere.
Fazit: Lohnen sich Asseln als Futtertiere?
Ja – besonders als Ergänzung im Futterplan können Asseln sehr sinnvoll sein. Kleinere Arten liefern Mineralstoffe, sorgen für Abwechslung und werden von vielen Terrarientieren gerne gefressen.
Vor allem für Pfeilgiftfrösche, kleinere Reptilien und Wirbellose sind sie eine interessante Alternative oder Ergänzung zu klassischen Futterinsekten.
Wichtig bleibt jedoch die richtige Artwahl sowie ein abwechslungsreicher Futterplan.
Passende Themen
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- Futter für Vogelspinnen
- Asseln richtig füttern
- Assel-Vergleich – welche Art passt zu dir?
- Wie viele Asseln sollte man kaufen?
Empfohlene Produkte
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Porcellio laevis „Panda“
1,00€ – 20,00€ -
Weiße Asseln (Trichorhina tomentosa)
3,50€ -
Porcellionides pruinosus „Orange“ (Orange Kubaassel)
5,00€



