Ähnlich wie Garnelen profitieren auch Asseln davon, nicht in zu kleinen Gruppen gehalten zu werden.
Mindestanzahl
Als absolute Untergrenze gelten:
- 10 Tiere
Damit kann sich eine Kolonie grundsätzlich entwickeln, allerdings oft nur langsam.
Besser: größere Startgruppe
Empfohlen sind:
- 15–20 Tiere für den Einstieg
- bei empfindlicheren oder teureren Arten auch mehr, wenn möglich
Warum mehr Tiere sinnvoll sind
Eine größere Gruppe sorgt dafür, dass:
- sich schneller ein stabiles Sozialgefüge bildet
- sich die Tiere eher vermehren
- Ausfälle besser ausgeglichen werden
Gerade bei neu eingerichteten Terrarien kann es anfangs immer zu kleineren Verlusten kommen.
Unterschied zwischen Arten
- Robuste Arten (z. B. Porcellio, Armadillidium): kommen auch mit kleineren Gruppen klar
- Empfindlichere Arten (z. B. Cubaris): profitieren stark von größeren Startgruppen
Fazit
Wer langfristig eine stabile Asselkolonie aufbauen möchte, sollte nicht zu knapp starten. Eine etwas größere Anfangsgruppe spart später Zeit und sorgt für deutlich bessere Ergebnisse.
Passende Themen
- Assel-Vergleich – welche Art passt zu dir?
- Asseln als Futtertiere – Sinnvolle Ergänzung für Reptilien, Amphibien und Wirbellose
- Warum sind Asseln so teuer?
- Asseln richtig füttern
- Bodenpolizei im Terrarium – was ist das und warum ist sie wichtig?
Empfohlene Produkte
-
Armadillidium gestroi
20,00€ – 40,00€ -
Cubaris sp. „Panda King“
25,00€ – 50,00€ -
Cubaris sp. „Rubber Ducky“
6,00€ -
Porcellio laevis „Panda“
1,00€ – 20,00€ -
Weiße Asseln (Trichorhina tomentosa)
3,50€





